Nach der Ankunft der Gepäckstücke wird zunächst das gemietete Auto abgeholt. Ein Hyundai i20. Ziemlich klein, aber "Downsizing" ist ja gerade sowieso in! Vom Falken zum Wintergoldhähnchen sozusagen (wer nicht wissen sollte was das Wintergoldhähnchen ist sollte dies SOFORT googlen oder wahlweise im Kosmos Vogelführer nachschlagen!).
Hier sieht man den Kleinen auf einem der kostenlosen - wenn auch sehr einfach ausgestatteten - Campingplätze, die wir immer wieder abends aufsuchen.
Als erstes besuchen wir in Launceston die Touristen-Info und lassen und die Broschüre "60 Great Short Walks in Tasmania" aushändigen. Tasmanien sollte sich nämlich als wahres Wanderparadies entpuppen, wobei 'Short' alles zwischen 10 Minuten und 8 Stunden bedeutet. Nachdem die erste Wanderung durch die Launceston Gorge überstanden ist machen wir uns auf den Weg an die Ostküste.
Die 'Bay of Fires' erhielt ihren Namen von den ersten fremden Ankömmlingen, die in der Bucht bei Nacht die Feuer der Aborigines brennen sahen. Das Wetter ist frühlingshaft bis sommerlich warm und auch nachts ist es bei um die 8 Grad noch gut im Zelt auszuhalten.
Die Landschaft fasziniert vielleicht gerade deswegen so sehr, weil sie so viele bekannte Elemente in einer nicht bekannten Kombination zusammen bringt.Von [?] machen wir am nächsten Tag eine kleine Wandeung am Wasser entlang. Man kommt hierbei auch an dem sogenannten Blowhole vorbei, wo auf beeindruckende Weise die tosende Brandungdes Meeres in die Höhe peitscht:
Mutig, mutig ...
Nachdem in dem kleinen Ort noch frischer Fisch für das Abendessen gekauft wird, geht es schon weiter zu den 'Friendly Beaches' im Freycinet National Park!
Nach einer doch eher herbstlich, stürmischen Nacht, ist es am nächsten Morgen Zeit für einen Great Short Walk, entlang der komplett menschenleeren Friendly Beaches:
Danach: Kaffeepause mit Panoramablick
Im selben Nationalpark soll es am nächsten Tag dann etwas weiter südlich zur ersten etwas größeren Wanderung gehen. Der Weg führt zur Wineglass Bay.
Blick auf die Bay nach einem recht anstrengenden Aufstieg
Ganz Unverfrorene können unten angelangt schwimmen gehen. So warm wie es womöglich aussieht ist es aber bei Weitem nicht!
Tasmanische Pademelons (Rotbauchfilander) laufen hier überall herum und sind absolut zutraulich. Ziemlich selten dagegen ist dieses Tier hier:
Ein ameisenfressender Echidna, zu deutsch: Schnabeligel...
..diesmal sogar mit Lagerfeuer und Sitzwache am Zelt! (Es ist kalt!)
Vom zwei Fussminuten entfernten Strand startet am nächsten Morgen unsere Wanderung zum Cape Hauy, eine der schönsten Wanderung des Trips!Auf dem Weg zur Hauptstadt Hobart durchstreifen wir die Midlands und bekommen wir schon ein kleinen neuseeländischen Vorgeschmack:
Als letzte große Wanderung an der Westküste haben wir uns den Cradle-Mountain Nationalpark vorgenommen. Nachdem wir dort unsere erste (und letzte!) Nacht im Zelt bei Gefriertemperatur überstanden haben quartierten wir uns ins Hostel im Nationalpark ein.
Doch ein abendlicher Stromausfall in ganz Cradle Valley (natürlich auch die Elektroheizung betreffend) und unser Zimmergenosse (er brach um halb 5 morgens auf) sollten dies nicht zur erholsamsten Nacht machen. Dass wir trotzdem und auch trotz der schlechten Sicht am nächsten Tag loszogen, wurde mit folgenden Bildern belohnt:
Dies war die bislang anspruchsvollste Wanderung
Verfroren aber zufrieden kehren wir zurück nach Launceston wo am nächsten Tag der Flieger zurück gehen soll. Zum Glück ist hier wieder Sommer und wir verbringen den letzten Tag im Tamar Valley, der Weinregion Tasmaniens, und kosten uns durch einige Sorten hindurch. Zurück in unserer WG warten Jule und Hauke schon mit dem Abendbrot. So könnte es doch immer sein!
Ein ziemlich langer Eintrag dieses Mal, aber es fiel wirklich schwer diese 11 Tage kürzer zu fassen. Noch viel mehr Fotos oder Worte hätten wir verlieren können aber wir hoffen euch so einen guten Einblick verschafft haben zu können!



































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